Landesverbandes Aphasie e.V.

JungE Aphasiker

Im Kreise der betroffenen Aphasiker in Rheinland-Pfalz hat sich im Laufe der Zeit eine Gemeinschaft von jüngeren Menschen mit Aphasie zusammengefunden. Gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungsaustausch sind das Resultat. In diesem Kreis sollen sich Betroffene bis zum 45. Lebensjahr sowie aktiv Gebliebene angesprochen fühlen.

 

Bei regelmäßigen Veranstaltungen, Treffen und Ausflügen werden speziell die Interessen von Jüngeren berücksichtigt und gepflegt.

 

In Rheinland-Pfalz ist für die “Jungen Aphasiker” seit Oktober 2007 Rolf Wagner als Landesbeauftragter aktiv. 

 

Rolf Wagner

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Ihr Ansprechpartner:

Rolf Wagner
Ammerweg 11
56564 Neuwied
Tel: 02631 815345
rowa70@googlemail.com

 

Aktuell




Rolf Wagner

(Landesbeauftragter der Jungen und Aktiven Aphasiker)

 

Nur mit Unterstützung duch private Spender und Förderer kann die erfolgreiche Arbeit des Landesverbandes Aphasie fortgesetzt und die Aphasiebewegung in Rheinland Pfalz voran gebracht werden.

 

 

Bitte helfen auch Sie!

Kontoverbindung:

IBAN: DE67 5745 0120 0030 0082 70



Berichte

 


Menschen mit Aphasie spielen Schach

Sprach- und Denktraining für Betroffene

 

Der Landesbeauftragte der Jungen Aphasiker des Landesverbandes Aphasie e.V. (Rolf Wagner) veranstaltete in Kooperation mit der Praxisgemeinschaft für Sprach- und Ergotherapie (Dr. Heiko Rodenwaldt, S. Schappert-Rodenwaldt) am SAmstag den 02.September 2017 in Bad Kreuznach ein Schachseminar.
Nach dem Motto „Das Leben ist eine Partie Schach“ wurde ein Schach-Grundlagenseminar angeboten und in die Welt des Schachspiels umfassend eingeführt. Der Seminarleiter Herr Bernd Krieger aus Karlsruhe, der selbst ein betroffener Aphasiker ist, vermittelte mit Hilfe eines Vortrages und eines Begleitheftes die wichtigen Grundregeln des Spiels. Es wurde insbesondere betont, dass durch die Aphasie zwar die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit betroffen ist, aber die kognitiven Möglichkeiten und die Denkfertigkeit nicht beeinträchtigt sind.
Besonders das Schachspiel eignet sich daher hervorragend, um nicht nur die sprachlichen und kommunikativen Möglichkeiten zu verbessern, sondern auch das analytische Denken, die Konzentration, die Ausdauer, die Lösungsfindung und zuletzt auch die Feinmotorik zu fordern und zu trainieren. Es werden beide Gehirnhälften beansprucht sowie neue Gehirnzellen gebildet und kreatives Denken gefördert.
Besonders nach einem Schlaganfall oder einer anderen Erkrankung mit neurologischen Folgen kann das Schachspiel einer schnelleren Regeneration helfen und besonders die Feinmotorik bei Menschen mit Behinderung verbessern, denn die Figuren müssen in verschiedene Richtungen bewegt werden (vorwärts, rückwärts, diagonal). Das Schachspielen fördert nicht nur die kommunikativen und kognitiven Fähigkeiten, sondern wirkt auch beruhigend und hilft, sich zu entspannen und die persönliche Mitte zu finden.
Die aus dem Raum Bad Kreuznach angereisten Teilnehmer hatten beim gemeinsamen Spiel sehr viel Spaß und Freude und entdeckten neue Möglichkeiten der Förderung ihrer beeinträchtigten Fähigkeiten.
Wer sich für weitere Veranstaltungen des Landesverbandes Aphasie e.V. interessiert, kann den Landesverband (02638 - 948035) oder das Aphasie-Regionalzentrum in Bad Kreuznach
(Tel.: 0671 - 92899468) kontaktieren.


 

„Das Leben ist eine Partie Schach“

(Miguel de Cervantes)


Auf Initiative der „Jungen und Aktiven Aphasiker“ wurde im Juni ein Schachseminar in Koblenz organisiert. Menschen mit Aphasie, Angehörige und Freunde fanden sich im Seminarraum ein und hörten gespannt dem Dozenten zu. Es galt das umfangreiche Regelwerk des Spiels - mit all seinen Figuren und deren Funktionen - zu erfassen. Dies ist den Teilnehmenden gut gelungen und sie hatten auch noch Spaß dabei. Der Dozent, Herr Bernd Krieger, selbst stark von Aphasie betroffen, nahm sich viel Zeit, veranschaulichte seinen Vortrag und beantwortete alle Fragen ausführlich. Manche Antworten gab der schachbegeisterte Dozent ganz praktisch, indem er die Schachfiguren auf den Spielbrettern hin und her zog. Diese Veranstaltung war der Start für eine Reihe von Vorträgen zum Thema Schach. Möglicherweise entwickelt sich aus dieser Reihe ein regelmäßiges Treffen von Menschen mit Aphasie, die gemeinsam Schach spielen möchten.
Wir bedanken uns bei Frau Birgit Schneider, die die tollen Räumlichkeiten der Schule für Logopädie am Katholischen Klinikum Koblenz zur Verfügung gestellt hat.
Der nächste Vortrag zum Thema Schach findet am Samstag, dem 2. September 2017, in Bad Kreuznach statt.
Da die Teilnehmeranzahl auf 10 begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

 

Rolf Wagner
 


„Inklusion gibt’s nicht zum Nulltarif“

Das weiß auch die Sparda-Bank Südwest eG. Deswegen hat sie über die Zweigstelle Andernach eine großzügige Spende an die Selbsthilfegruppe „Junge-aktive Aphasiker Rheinland-Pfalz“ übergeben.

Der Beauftragte, Rolf Wagner, nahm den Scheck gerne entgegen. Das Geld wird für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Das Thema Aphasie (erworbene Sprachstörung) ist in der Bevölkerung relativ unbekannt. Die Selbsthilfegruppe bedankt sich herzlich für die Spende und wird versuchen, die Bedeutung und die Notwendigkeit der Aphasiebewegung weiter zu verbreiten.
 

20.07.17



Bericht von den 20. Würzburger Aphasie-Tagen

Die Selbsthilfegruppe „Junge und Aktive Aphasiker“ Rheinland-Pfalz besuchte vom 9.–11. März 2017 den Kongress für Aphasie und Schlaganfall „Würzburger Aphasie-Tage“ (WAT).
Wie in den Jahren zuvor kamen hunderte Betroffene, Angehörige, Therapeuten, Förderer und Freunde der Aphasiebewegung nach Würzburg. Auch waren wieder internationale Teilnehmer und Dozenten (Österreich/Schweiz) anwesend.
Es begann mit den Grußworten von Prof. Dr. Walter Huber. Anschließend wurde der preisgekrönte und sehr beeindruckende Dokumentarfilm „Zwischen Welten – vom Aufwachen in einem anderen Leben“ (D, 2010) gezeigt, in dem zwei Patienten (Karin Burkhart und Werner Moser) bei ihrem persönlichen Kampf nach dem Erwachen aus dem Koma begleitet werden.
In den folgenden zwei Tagen waren zahlreiche und sehr interessante Vorträge zu hören.
Besonders beeindruckend waren für uns die Moderatoren und teilweise auch Dozenten, die selbst aphasisch betroffen sind. Trotz ihrer Behinderung bewiesen sie, dass sie wieder am Leben teilhaben und ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten können.
Die Workshops ließen ebenfalls keine Wünsche offen. Sie wurden von Fachleuten und „Experten in eigener Sache“ übernommen. Für jeden, ob Betroffene, Therapeuten oder Interessierte gab es interessante Angebote.
Auch die Gespräche und der Gedankenaustausch am Rande des offiziellen Programms waren wie immer sehr hilfreich und sinnvoll. Hier konnten viele Tipps, Hinweise und Ratschläge unter den Teilnehmern ausgetauscht werden.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung durch die AOK Rheinland-Pfalz / Saarland, durch deren Förderung der Besuch des Kongresses realisiert werden konnte!

 

Rolf Wagner
Beauftragter für
Junge und Aktive Aphasiker Rheinland-Pfalz

 

20. Würzburger Aphasie-Tage 2017




Mit Jungen- und aktiven Aphasikern in der 1. Liga!

Der 1. FC Kaiserslautern will wieder zurück in das Oberhaus.


Mit den Jungen- und aktiven Aphasikern von Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat der 1. FCK neue Anhänger und Verbündete gefunden.

Am 01.07.2016 haben wir gelegentlich eines Ausfluges die Wirkungsstätte des Traditionsvereins in Augenschein genommen. Wir waren sichtlich überrascht, was der Club alles zu bieten hat und haben eine tolle Stadionbesichtigung und eine interessante Tour durch das Museum des Vereins erlebt.
Der höchste Fußballberg Deutschlands, der „Betze“, wie das Fritz-Walter- Stadion im Volksmund genannt wird, fasst 49.780 Zuschauer. Der Club hat (1954) fünf Weltmeister – Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Werner Kohlmeyer und Horst Eckel – hervorgebracht.
Hervorragende und erfolgreiche Spieler waren auch Ronnie Hellström, Andy Brehme, Hans-Peter Briegel, Stefan Kuntz, Miro Klose und viele mehr. Die Liste scheint nicht enden zu wollen.
Wir hatten die Möglichkeit, den Presseraum, den Mixed-Room (Raum für das Zusammentreffen der Mannschaften, bevor sie durch den Tunnel ins Stadion einlaufen), das Innenstadion, die VIP-Lounges und das Museum zu besichtigen. Auch konnten wir mal auf der Trainerbank Platz nehmen. Das Wetter war gut, sodass wir die eingebaute Sitzheizung nicht brauchten.
Den „Heiligen“ Rasen durften wir allerdings nicht betreten, sondern nur streicheln.
Der Mythos der „Roten Teufel“ wurde zum Abschluss noch einmal in der Kantine gefeiert.

 

Rolf Wagner

 

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Integration und Teilhabe bei Aphasie

Die Jungen-Aphasiker konnten die Fachtagung „Unterstützung durch neue Medien“, (Chance und Risiken) am 24.06.2016 in der SRH Hochschule in Heidelberg besuchen.
Eine sehr interessante Tagung mit vielen Ideen und Informationen. Einen kleinen Einblick gewähren diese Fotos.

 

Rolf Wagner
 


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