Landesverbandes Aphasie e.V.

Das Aphasiezentrum führt jährlich ein bis dreitägige Seminare für Betroffene und Angehörige durch. Hier geht es um das gemeinsame Erleben, das Entdecken neuer Kommunikationsmöglichkeiten und den Austausch untereinander. Angehörige werden in einem professionell geleiteten Gesprächskreis begleitet, finden ein Forum von Gleichbetroffenen und werden in ihren Ressourcen bestärkt, um im veränderten Alltag zu bestehen.

Eine Übersicht unseres Jahresprogrammes finden Sie >hier

 



Seminare und veranstaltungen 2019:  



 

Seminare

Seminar zur Mobilität

„Wir bewegen was!“ - Achtsame Bewegung und Kommunikation -

  Mit Gesprächskreisangebot für mitbetroffene Angehörige

13.10.-15.10.2019 in Schönau/Pfalz

 

Heilsbach Bildungs- und Freizeitstätte in Schönau/pfalz

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Unser neues dreitägiges Seminar wird von zwei erfahrenen Therapeutinnen geleitet, die sanfte Bewegungsformen anbieten werden. Durch die Bewegungen in entspannter und spielerischer Atmosphäre werden neue Fähigkeiten entdeckt und Glückshormone freigesetzt. Das reduziert Ängste und Schmerzen und erhöht die Zufriedenheit mit dem eigenen Tun. Die körperlichen Aktivitäten bewirken eine Aktivierung unseres Gehirns im Allgemeinen und somit werden auch die sprachverarbeitenden Areale im Gehirn angeregt. Die gemeinsamen Erfahrungen animieren zur Kommunikation über die achtsamen Bewegungs- und Atemübungen.

Die wunderschöne Umgebung der Tagungsstätte Heilsbach lädt dazu ein, sich auch draußen in der freien Natur zu bewegen.


gefördert durch:


Kino

"Ohne Worte" Kinovorstellung mit anschließender Podiumsdiskussion

 

06.11.2019 in Wiesbaden


© Barbara Staubach

© Barbara Staubach, 2001
Innenraum Caligari FilmBühne

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Nach dem bemerkenswerten Erfolg des Dokumentarfilms „Wir machen unser Ding“ und motiviert durch unzählige positive Rückmeldungen drehte der Regisseur Harald Pulch, der selbst von einer Aphasie betroffen ist, 2018 einen weiteren Film, diesmal über den Chor „AphasSingers“ und seine Mitglieder: „Ohne Worte“, für den er den Motivationspreis der Deutschen Schlaganfallhilfe erhielt.
Der Film begleitet drei Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die mit Aphasien unterschiedlichen Grades leben. Sie alle kämpfen um Normalität und haben Wege gefunden, mit anderen Geselligkeit, Spaß und Solidarität zu erleben.
Der Titel „Ohne Worte“ ist eindeutig in seiner Zweideutigkeit zu verstehen: Zum einen wird die Sprachlosigkeit der von Aphasie Betroffenen beschrieben. Zum anderen können durch den Einsatz der musikalischen Aktivierung im Gehirn, hier beim Singen, selbst schwer Betroffene wieder Worte und ganze Textphrasen produzieren. Dieses bewegende und für Menschen mit Aphasie höchst beglückende Erlebnis, die Motivation für weitere Therapie, die antidepressive Wirkung für den schwierigen Alltag ist….. „ohne Worte“. Dies alles fängt der 32 minütige Dokumentarfilm mit bewegenden Bildern und Klängen ein.
Im Anschluss an die Vorführung stellen sich der Regisseur, ein von Aphasie Betroffenener, Vertreter von Aphasiezentren, aus der Sprachtherapie sowie aus dem ärztlichen Bereich in einer Podiumsdiskussion der Frage nach einer sinnvollen Ergänzung von Selbsthilfe und professioneller Begleitung als Netzwerk in der Nachsorge.



gefördert durch:



Malseminar

"Die Sprache der Pinsel" - Ein Malseminar für Menschen mit Aphasie

 

14. - 15.11.2019 in Waldbreitbach


Beim angeleiteten Malen durch eine mit der Thematik vertraute und erfahrene Künstlerin, eröffnet sich Menschen mit Aphasie eine Möglichkeit Gedanken und Gefühle und Stimmungen und Wünsche auszudrücken.
Durch das gemeinsame Tun entsteht eine neue, andere Art der Kommunikation in der Gruppe, in der die sprachlichen Beeinträchtigungen der Menschen mit Aphasie in den Hintergrund rücken.
Auch die Angehörigen finden hier eine neue, nonverbale Ausdrucksmöglichkeit. Darüber hinaus besteht für sie die Gelegenheit zu Einzel- oder Gruppengesprächen durch eine erfahrene Therapeutin, die in lösungsorientierter Gesprächsführung weitergebildet ist.
Während der Betroffene seine Sprache verliert, verliert der Angehörige seinen Gesprächspartner und beide ein Stück Lebensqualität. Es geht um Erfahrungsaustausch und Krankheitsverarbeitung, aber auch um neue Impulse für ein Miteinander auf Augenhöhe. Häufige Problempunkte im Alltag sind der Verlust von Gesprächen sowie das gemeinsame Lösen von Problemen. Daneben können Themen wie Ungeduld, mangelnde Flexibilität und Aggressionen diskutiert werden.
Abgerundet wird das Seminar durch Spaziergänge rund um das Kloster im schönen Westerwald und das abendliche, gesellige Miteinander.

 

 

AUSGEBUCHT!

 


gefördert durch:



Kreativseminar

"Wir schaffen was!"  - Kreative Ideen zu neuen Werten -

 

04.12. - 06.12.2019 in Leutesdorf am Rhein

 

 

Hier sind noch Plätze frei!

Auch mit eingeschränkter Mobilität können Sie mitmachen!!

 

Wir machen die Umwandlung von Altem, Zerstörtem, unbrauchbar Gewordenem in etwas Neues, Schönes und Wertvolles erlebbar. Hierzu werden verschiedensten Gegenständen aus den hintersten Winkeln des Haushaltes oder gar aus dem Sperrmüll-Fundus durch wenige handwerkliche Schritte im Sinne des „upcycling“ ein neues Aussehen und neue Funktionen eingehaucht.

In begleitenden, lösungsorientierten Gesprächen, auch mit den Angehörigen, soll die Sicht auf die Lebenssituationen in ein positiveres Licht gerückt werden. Die entstehenden Einzelstücke nehmen die Teilnehmer als Erinnerung an das ins Positive Veränderbare mit nach Hause.



gefördert durch:

BARMER Landesvertretung Rheinland-Pfalz/Saarland

BARMER Landesvertretung Rheinland-Pfalz/Saarland

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Veranstaltungen

 

  • Landesweiter Ehrenamtstag in Bad Hönningen am 25.08.2019

 Bericht und Fotos finden sie >hier und in der Fotogalerie.


  • 35. Rheinland-Pfalz-Tag in Annweiler

 Bericht und Fotos finden sie >hier und in der Fotogalerie.


  • 22. Würzburger Aphasietage vom 21.3. bis 23.3.2019

 Bericht und Fotos finden sie >hier und in der Fotogalerie.